🔥 Heizkosten-Check

Heizkostenabrechnung prüfen
Fehler erkennen in 2 Minuten

Deine Heizkostenabrechnung zu hoch? Die KI prüft deine Abrechnung gegen die Heizkostenverordnung (HeizkV), den Verteilerschlüssel und die 30/70-Regel — und findet Fehler, die dich bares Geld kosten.

⚖️ Heizkostenverordnung
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Ergebnis in 2 Minuten
Heizkostenabrechnung prüfen lassen - KI-Check gegen Heizkostenverordnung

Das Wichtigste in Kürze

  • Heizkosten müssen nach Verbrauch abgerechnet werden — eine reine Verteilung nach Wohnfläche ist unzulässig.
  • Die 30/70-Regel: 30-50 % Grundkosten nach Fläche, 50-70 % nach Verbrauch.
  • Verstößt der Vermieter gegen die HeizkV, darfst du deinen Heizkostenanteil um 15 % kürzen.
  • Unsere KI prüft deine Heizkostenabrechnung automatisch gegen die Heizkostenverordnung — inklusive Verteilerschlüssel, Warmwasser und Fristen.
  • Einwendungen sind dein Recht (§ 556 Abs. 3 Satz 5 BGB) — für eine ordentliche Kündigung braucht der Vermieter nach § 573 Abs. 1 Satz 1 BGB ein berechtigtes Interesse.

Häufige Fehler bei der Heizkostenabrechnung

Diese Fehler finden wir besonders häufig — und sie kosten Mieter am meisten Geld.

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Keine Verbrauchserfassung

Heizkosten werden rein nach Wohnfläche verteilt, obwohl eine verbrauchsabhängige Abrechnung Pflicht ist.

§ 7 Abs. 1, § 12 Abs. 1 HeizkV
⚖️

Falscher 30/70-Schlüssel

Die Aufteilung in Grund- und Verbrauchskosten weicht von den Vorgaben der HeizkV ab — z. B. 50/50 statt 30/70.

§ 7 HeizkV
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Warmwasserkosten falsch berechnet

Bei einer verbundenen Anlage müssen die Warmwasserkosten nach § 9 HeizkV von den Heizkosten getrennt und dann nach § 8 HeizkV zu 50 bis 70 Prozent nach Verbrauch verteilt werden. Häufig wird Warmwasser pauschal mit den Heizkosten vermengt.

§§ 8, 9 HeizkV
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Abrechnungsfrist überschritten

Die Abrechnung muss innerhalb von 12 Monaten nach Ende des Abrechnungszeitraums zugestellt werden.

§ 556 Abs. 3 BGB
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Falscher Verteilerschlüssel

Heizkosten werden nach einem Maßstab verteilt, der im Mietvertrag nicht vereinbart oder rechtlich unzulässig ist.

§ 556a BGB, § 7 HeizkV

Die Heizkostenverordnung (HeizkV) — deine Rechte als Mieter

Die HeizkV regelt, wie Heizkosten auf Mieter verteilt werden dürfen. Drei Paragraphen sind besonders wichtig:

⚖️

§ 7 HeizkV — Verteilung der Heizkosten

Heizkosten müssen aufgeteilt werden in Grundkosten (30-50 %, verteilt nach Wohnfläche) und Verbrauchskosten (50-70 %, verteilt nach individuellem Verbrauch). Der Vermieter darf den genauen Schlüssel innerhalb dieser Grenzen wählen — aber nicht davon abweichen.

Häufigster Fehler: 50/50-Aufteilung statt 30/70
💧

§§ 8, 9 HeizkV — Warmwasserkosten

Warmwasserkosten müssen separat berechnet werden, wenn die Warmwassererzeugung zentral erfolgt. Die Kosten sind ebenfalls in Grund- und Verbrauchsanteil aufzuteilen. Eine pauschale Vermischung mit den Heizkosten ist unzulässig.

Häufigster Fehler: Warmwasser pauschal statt separat
🛡️

§ 12 HeizkV — Das 15-%-Kürzungsrecht

Verstößt der Vermieter gegen die Pflicht zur verbrauchsabhängigen Abrechnung, darfst du als Mieter deinen Heizkostenanteil um 15 % kürzen. Dieses Recht gilt automatisch — du musst es nur geltend machen.

Wichtig: Gilt auch rückwirkend für vergangene Abrechnungen

Die 30/70-Regel erklärt — mit Beispielrechnung

So funktioniert die Aufteilung nach § 7 HeizkV in der Praxis.

Beispiel: Mehrfamilienhaus mit 6.000 € Heizkosten

Gesamte Heizkosten des Hauses: 6.000 €
Deine Wohnfläche: 70 m² von 500 m² Gesamtfläche (14 %)
Dein Verbrauchsanteil laut Heizkostenverteiler: 10 %

Grundkosten (30 %):

6.000 € × 30 % = 1.800 € Grundkosten
Dein Anteil: 1.800 € × 14 % (Flächenanteil) = 252 €

Verbrauchskosten (70 %):

6.000 € × 70 % = 4.200 € Verbrauchskosten
Dein Anteil: 4.200 € × 10 % (Verbrauchsanteil) = 420 €

Dein Heizkostenanteil: 252 € + 420 € = 672 €

Achtung: Würde der Vermieter die Kosten nur nach Fläche verteilen (ohne Verbrauch), wäre dein Anteil 6.000 € × 14 % = 840 € — also 168 € mehr. Und du hättest zusätzlich das 15-%-Kürzungsrecht nach § 12 HeizkV.

Was kostet die Prüfung deiner Heizkostenabrechnung?

Anwalt

bis 190 € zzgl. USt
Erstberatung + Schriftsatz
  • Persönliche Rechtshilfe
  • Mehrere Tage Wartezeit
  • Hohe Kosten auch ohne Fehler

Prüfdienst

49-89 €
z. B. Mineko, yourXpert
  • Professionelle Detailprüfung
  • 5-10 Tage Wartezeit
  • Kostet auch bei korrekter Abrechnung

So prüft die KI deine Heizkostenabrechnung

Vier Schritte — vom Foto bis zum fertigen Widerspruch.

1

Abrechnung hochladen

Fotografiere deine Heizkostenabrechnung oder lade das PDF hoch. Die KI erkennt alle relevanten Positionen automatisch.

2

Verbrauchsabrechnung prüfen

Die KI prüft, ob deine Heizkosten verbrauchsabhängig abgerechnet werden — wie es die HeizkV vorschreibt.

3

Verteilerschlüssel kontrollieren

Stimmt die 30/70-Aufteilung? Sind Warmwasserkosten korrekt nach § 8 HeizkV verteilt (50 bis 70 Prozent nach Verbrauch)? Die KI prüft jeden Posten gegen die Heizkostenverordnung.

4

Ergebnis & Widerspruch

Du erhältst eine detaillierte Analyse aller Fehler mit Paragraphen und BGH-Urteilen. Für 1,99 € erstellt die KI eine individuelle Widerspruchsvorlage — fertig zum Absenden.

Heizkostenabrechnung zu hoch?

Lade deine Abrechnung hoch. Die KI prüft Verteilerschlüssel, 30/70-Regel und Warmwasserkosten — kostenlos.

📸 Foto genügt
2 Minuten
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Häufige Fragen zur Heizkostenabrechnung

Wann darf ich Heizkosten kürzen?

Wenn dein Vermieter gegen die Heizkostenverordnung (HeizkV) verstößt — etwa weil keine verbrauchsabhängige Abrechnung erfolgt oder der Verteilerschlüssel falsch ist — darfst du deinen Heizkostenanteil um 15 % kürzen (§ 12 HeizkV). Dieses Kürzungsrecht besteht automatisch, du musst es nur gegenüber dem Vermieter geltend machen.

Was kostet eine Heizkostenprüfung?

Bei Nebenkosten GURU ist die Analyse kostenlos — mit Paragrafen und Urteilen zu jeder Auffälligkeit. Nur das fertige Widerspruchsschreiben kostet 1,99 €. Zum Vergleich: Ein Anwalt darf für die Erstberatung eines Verbrauchers höchstens 190 € zuzüglich Umsatzsteuer berechnen (§ 34 Abs. 1 RVG), ein Prüfdienst verlangt ab 49 € für die fertigen Dokumente.

Welche Frist gilt für den Widerspruch gegen die Heizkostenabrechnung?

Du hast 12 Monate nach Zugang der Abrechnung Zeit, Widerspruch einzulegen (§ 556 Abs. 3 Satz 5 BGB). Nach Ablauf dieser Frist sind Einwendungen ausgeschlossen — es sei denn, du hast die verspätete Geltendmachung nicht zu vertreten. Handle daher zeitnah.

Was ist die 30/70-Regel bei Heizkosten?

Nach § 7 HeizkV müssen Heizkosten zu 30-50 % nach Grundkosten (Wohnfläche) und zu 50-70 % nach Verbrauch verteilt werden. Die häufigste Aufteilung ist 30 % Grundkosten und 70 % Verbrauch. Weicht deine Abrechnung davon ab, liegt möglicherweise ein Fehler vor.

Müssen Heizkosten nach Verbrauch abgerechnet werden?

Ja. Nach der Heizkostenverordnung ist eine verbrauchsabhängige Abrechnung Pflicht: Mindestens 50 und höchstens 70 Prozent der Heizkosten müssen nach dem erfassten Verbrauch verteilt werden (§ 7 Abs. 1 HeizkostenV), der Rest nach Wohn- oder Nutzfläche. Eine reine Verteilung nach Wohnfläche ist – von wenigen gesetzlichen Ausnahmen abgesehen – unzulässig; dann darfst du deinen Anteil um 15 Prozent kürzen (§ 12 Abs. 1 HeizkostenV).

Was passiert, wenn der Vermieter die Abrechnungsfrist versäumt?

Der Vermieter muss die Abrechnung innerhalb von 12 Monaten nach Ende des Abrechnungszeitraums zustellen (§ 556 Abs. 3 Satz 2 BGB). Versäumt er diese Frist, kann er keine Nachzahlung mehr verlangen — es sei denn, er hat die Verspätung nicht zu vertreten. Ein Guthaben steht dir trotzdem zu.

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